Pokerbegriffe

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A–D | E - I | J - N | O - R | S - Z | Pokertheorie

A

ABC: 1) Ein, zwei, drei, also Ass, Zwei, Drei
2) ABC Player (ABC-Spieler): Ein berechenbarer Spieler, der dafür bekannt ist, nur gute Hände zu spielen.
3) Wörtlich eine Hand, die optimal beginnt, z. B. A-2-3 beim Razz

Ass: Die höchste Karte in allen Pokervarianten.

Ace-High: Eine Hand mit fünf Karten, die ein Ass enthält, aber keinen Straight, keinen Flush und kein Paar.

Aces Full: Ein Full House aus drei Assen und einem beliebigen Paar.

Aces Up: Ein Hand, die zwei Paare enthält, von denen eines aus Assen besteht.

Acey Deucey: 1) Spiele, in denen Asse (Aces) und Zweien (Deuces) als Joker fungieren.
2) Wenn es sich bei zwei Karten eines Spielers oder zwei offenen Karten um ein Ass und eine Zwei handelt.

Act – Action: 1) Act: Der Zug eines Spielers.
2) Action (Aktion): Folden, checken, callen, setzen oder raisen
3) Action-Spieler: Ein Spieler, der viel setzt oder raist.

Action Card (Aktionskarte): Eine Karte beim Texas Hold’em oder anderen Gemeinschaftskartenspielen, die, sobald sie aufgedeckt wird, beträchtliche Einsätze nach sich zieht, da durch sie mehrere Spieler ihre Hand wesentlich verbessern. Ein Beispiel wäre ein Ass im Flop, wenn zwei Spieler gleichzeitig ein Ass auf der Hand halten.

Active Player (Aktiver Spieler): Ein Spieler, der noch im Spiel ist.

Add-On: Die Option zum Kaufen von zusätzlichen Chips am Ende einer Rebuy-Periode während eines Turniers.

Advertising (werben): Ein durchschaubares Spiel spielen oder Karten so setzen, dass die anderen Spieler einen bestimmten Eindruck von Ihrem Spielstil erhalten. Ein Beispiel wäre ein schlechtes Spiel oder nur gute Pokerhände zu zeigen, um den Eindruck zu vermitteln, dass du entweder ein schlechter oder ein guter Spieler bist, um dann bei künftigen Händen diesen Eindruck gegen die anderen Spieler zu verwenden.

Agent: Teilnehmer an einer betrügerischen Aktion.

Aggressive (Aggressiv): Ein aggressiver Spielstil, der sich durch häufiges Setzen und Raisen auszeichnet, sodass es für die anderen Spieler teuer wird, im Pot zu blieben.

Ahead: 1) Der Gewinn, der in einem Spiel erzielt wurde. Ein Beispiel wäre „Ich bin $10 ahead“.
2) Die Hand, die zu einem beliebigen Zeitpunkt einer Runde gewinnt.

All-In: Wenn ein Spieler alle seine Chips setzt. (Im Online-Poker ist es möglich, dass du automatisch All-In gehst, wenn Ihre Verbindung zum Spiel unterbrochen wird. Dies gilt auch, wenn du noch Chips übrig habst.

Angle: Ein Spiel, welches zwar nicht gegen die Regeln verstößt, dennoch aber eine ungerechte Taktik enthält. Ein Beispiel wäre, mit falschen Angaben über die eigene Hand einen Fold herbeizuführen oder seltsame Einsätze im Pot zu platzieren, um die Gegner darüber zu verwirren, ob du callen oder raisen wirst. Ein Spieler, der solche Taktiken einsetzt, wird als „Angle Shooter“ bezeichnet.

Ante: Ein Pflichteinsatz, der in manchen Spielen, in erster Linie Stud, vor Spielbeginn von allen Spielern erbracht werden muss.

Ante Up: Die Aufforderung des Dealers, den Pflichteinsatz (Ante) zu erbringen, bevor die Karten ausgegeben werden.

Art Gallery (Kunstgalerie): Eine Hand mit fünf Karten, die nur aus Bildkarten besteht.

Automatic Bluff (Automatischer Bluff): Ein Bluff, der aus einer bestimmten Situation heraus automatisch gemacht wird, ohne groß darüber nachzudenken. Je nach den Umständen wird der Bluff ohne Rücksicht auf die Karten der Spieler gemacht.

B

Baby: Eine Karte mit niedrigem Wert; im Allgemeinen 5 oder niedriger.

Backdoor (Hintertür): 1) Ein Zug, der mindestens zwei Runden erfordert. Ein Beispiel wäre, in zwei Runden bei Seven Card Stud oder Texas Hold'em die zwei für einen Straight oder einen Flush benötigten Karten zu ziehen.
2) Eine andere Hand, als der Spieler eigentlich zusammenstellen wollte. „Ich begann mit vier Herzen und hoffte auf einen Flush, aber dann zog ich zwei weitere Könige und gewann.“

Back to Back (Rücken an Rücken): Ein Handkarten-Paar, z. B. „Back to Back Jacks“ (zwei Buben auf der Hand).

Back Into (Resultieren in): Eine andere Hand als ursprünglich angestrebt erzielen, d. h., einen Flush anzustreben und in einem Straight Flush zu resultieren.

Backraise: Ein Reraise von einem Spieler, der zuvor mitgegangen ist. Ich entschloss mich zu einem Backraise mit den Achten auf meiner Hand, um den All-In-Spieler zu isolieren. Auch: Limp-Reraise.

Backer (Geldgeber): Eine Person, die das Geld für einen Spieler (welcher als Pferd bezeichnet wird) aufbringt und dafür im Falle eines Gewinns einen Anteil am Gewinn kassiert. Wird auch „Financial Backer“ oder „Staker“ genannt.

Bad Beat (großes Pech): 1) Eine Hand auf besonders unglückliche Weise verlieren. Begriff, der von masochistischen Erzählern von „Bad Beat-Geschichten“ übermäßig oft gebraucht wird.
2) Bad Beat-Jackpot: Eine Geldsumme, die gewonnen werden kann, wenn ein Spieler mit einer sehr starken Hand verliert, z. B. wenn ein Vierling gegen einen Straight Flush verliert. Online-Cash-Tische.

Bankroll (Spielguthaben): 1) Die Gesamtsumme, die ein Spieler zum Pokerspielen zur Verfügung hat.

Bankroll-Management (Guthabenverwaltung): Die Kunst, die zur Verfügung stehende Geldsumme so vernünftig und vorteilhaft wie möglich einzusetzen.

Behind (Hinten): 1) (Momentan) nicht die beste Hand haben.
2) Das Geld im Spiel, das aber nicht in Form von Chips vor dem Spieler zu sehen ist. So kann ein Spieler beispielsweise ankündigen, dass er $100 in petto hat, während er einem Casino-Mitarbeiter Geld reicht. Damit meint er, dass er diese Chips ins Spiel bringen möchte, sobald er sie erhalten hat.

Bellybuster (Bauchplatscher): 1) Ein Straight mit einer fehlenden Karte in der Mitte. Auch bekannt als „Inside Straight Draw“ oder „Gutshot“.
2) Double Bellybuster (Doppelter Bauchplatscher): Zwei Inside Straight Draws. Wenn du beispielweise beim Texas Hold'em 6 und 5 auf der Hand hälst und die ersten vier Karten auf dem Tisch 9-8-3-2 sind, würden eine 7 und eine 4 jeweils einen Inside Straight vervollständigen.

Belly Hit: Wenn ein Inside Straight vervollständigt wird.

Bet (Einsatz):
1) Einen Einsatz im Pot platzieren, wenn du an der Reihe bist
2) Einsetzen: Die verschiedenen Möglichkeiten, Geld in den Pot zu bringen
3) Big Bet: Der größere Einsatz in Spielen mit festem Limit
4) Big Bet Poker: Spiele ohne Limit oder mit Pot-Limit

Bet For Value: Setzen, um die Gesamtsumme im Pot zu erhöhen, anstatt zu erzwingen, dass ein Gegner raist oder foldet.

Bet Into: Seinen Einsatz tätigen, bevor ein anderer Spieler mit einer besseren Hand oder ein Spieler, der in der Vorrunde einen hohen Einsatz getätigt hat, dies tut.

Bet The Pot (Den Pot setzen): Die Summe setzen, die dem Wert des Pots entspricht.

Betting structure (Setzstruktur): Alle Regeln zu Pflichteinsätzen, Limits, Erhöhungen usw. für ein bestimmtes Spiel.

Bicycle (Fahrrad):
1) Ein Straight mit der 5 als höchste Karte: 5-4-3-2-A (auch bekannt als „Wheel Straight")
2) Die bestmögliche Hand in Lowball-Spielen

Big Bet Poker: Andere Bezeichnung für Poker mit Pot-Limit oder ohne Limit.

Big Dog (Großer Hund): Weit davon entfernt sein, einen Pot zu gewinnen.

Big Full (Großes Full House): Das höchstmögliche Full House beim Texas Hold’em Poker: A-A-A-K-K.

Big Lick: 6 und 9 als Handkarten. Auch bekannt als „Dinner for two“ und „Prom Night“.

Big One: $1.000

Big Slick: Ein Ass und einen König als Handkarten.

Blackleg (Betrüger): Bezeichnung aus dem 19. Jahrhundert für einen Kartenspieler mit schlechtem Ruf.

Schwarzer Chip: Casino-Chip im Wert von $100

Black Maria: (i) Ein Begriff beim Seven Card Stud-Spiel „High Chicago“, wenn ein Spieler die beste Hand am Tisch und die höchste verdeckte Pik-Karte hat. (ii) ein Seven Card Stud-Spiel, bei dem zum Gewinnen des Pots die beste Hand und die höchste verdeckte Pik-Karte erforderlich ist.

Blank: Eine Karte, oft eine Gemeinschaftskarte, die für keinen Spieler von Wert ist. Ich vermutete, dass Margaret eine gute Hand hatte, aber als die River-Karte eine Blank war, nahm ich wieder einen Einsatz vor. Auch: „Rag“, „Brick“

Blinds:
1) Pflichteinsätze in Gemeinschaftskartenspielen, ähnlichen den Antes, aber generell
nur für die beiden Spieler links vom Dealer erforderlich.
2) Small Blind: Der kleinere von zwei Pflichteinsätzen, generell die Hälfte des Mindest-Eröffnungseinsatzes.
3) Big Blind: Der größere von zwei Pflichteinsätzen, generell in Höhe des Eröffnungseinsatzes.
4) Blinds stehlen: Ein Raise in der Eröffnungsrunde, mit dem Ziel,
die Blind-Einsätze zu gewinnen, ohne eine gute Hand haben zu müssen
5) Blind setzen: Setzen, ohne die nächste(n) Karte(n) einzusehen

Blocker: Im Gemeinschaftskarten-Poker bezeichnet dieser Begriff das Halten einer der Outs des Gegners, insbesondere wenn die Gefahr eines Straight oder eines Straight Draws besteht. Auf dem Tisch lag A-2-3, aber mit meinen beiden Fünfen hielt ich zwei Blocker für den Straight.

Blau: Die Farbe des Poker-Chips, der meistens für den höchsten Geldwert steht. (Abgeleitet von „Blue Chip"-Aktien).

Bluffen:
1) Mit einer schwachen Hand setzen oder raisen, in der Hoffnung, dass alle anderen Spieler folden
2) Semi-Bluff: Mit einem schwachen Blatt setzen oder raisen, z. B. wenn nur noch eine Karte zum Flush benötigt wird,
bietet in den ersten Runden manchmal die Möglichkeit, den Pot zu gewinnen,
wenn die Chance besteht, die Gewinnerhand zu vervollständigen, wenn weitere Karten ausgegeben werden.
3) Bluffer: Ein Spieler, der dafür bekannt ist, oft zu bluffen.
4) Einen Bluff callen: Den Einsatz eines Spielers callen, da der Verdacht besteht, dass er blufft.

Board (Tischkarten): Die Gemeinschaftskarten beim Hold'em und bei anderen Gemeinschafts-Pokerspielen. Bei Stud-Spielen sind dies die Karten, die offen in der Hand der Spieler liegen.

Boat (Boot): Ein Full House.

Bobtails: Ein Outside Straight.

Boss: Die stärkste Hand in einer beliebigen Setzrunde.

Bot : Kurz für „robot“ (Roboter). Bezeichnet im Poker ein Programm, das online ohne (oder nur mit wenig) menschlichem Zutun Poker spielt.

Bottom Dealer: Jemand, der unbemerkt die Karten manipulieren kann, indem er Karten aus der Unterseite des Decks verteilt.

Bottom End: Der schlechtestmögliche Straight, besonders bei Gemeinschaftskartenspielen. Ein Beispiel wäre, wenn beim Texas Hold'em die Karten 5-6-7 auf dem Tisch liegen, ein Spieler mit der 3 und der 4 den unteren Teil des Straight hat, während ein anderer Spieler, der die 4 und die 8 bzw. die 8 und 9 und somit den oberen Teil des Straight hat. Auch: „Idiot End“ (Idiotenende).

Bottom Pair, Bottom Set: In Gemeinschaftskartenspielen wird damit ein Paar (oder Set) aus der niedrigsten Gemeinschaftskarte und einer eigenen Karte (oder zwei eigenen Karten) auf der Hand bezeichnet.

Boxed Card: Eine Karte, die während des Ausgebens verkehrt herum im Stapel entdeckt wird, nicht zu verwechseln mit Karten, die sich während des Ausgebens umdrehen. Gemäß den meisten Hausregeln werden Boxed Cards einfach zur Seite gelegt, als ob sie nicht existieren würden.

Break: 1) Bezeichnet in Draw-Poker-Spielen das Verwerfen von Karten, die eine vollständige Hand ergeben, in der Hoffnung, eine bessere Hand zu erzielen. Ein Beispiel wäre, wenn ein Spieler mit der Kombination J-J-10-9-8 sein Buben-Paar teilt, weil er hofft, einen Straight zu ziehen.
2) Bezeichnet die Unterbrechung eines Spiels während eines Turniers. Eine Pause, in der die Spieler sich frisch machen oder entspannen können.

Brick: Eine „Blank“, jedoch mehr zur abwertenden Bezeichnung einer Karte, die unerwünscht, aber nicht unbedeutend ist, wie z. B. eine hohe Karte oder eine Karte, mit der in einem Lowball-Spiel ein Paar gebildet werden kann. Auch bekannt als „Bomb“.

Brick & Mortar (Ziegel und Mörtel): Ein „echtes“ Casino oder ein Kartensaal in einem Gebäude, mit Tischen, Dealern usw.

Broadway Straight: Ein Straight mit einem Ass als höchste Karte: A-K-Q-J-T

Broken Game: Ein Cash-Spiel, das jetzt nicht mehr existiert.

Bridge order (Farbreihenfolge): Im Poker spielt die Kartenfarbe keine Rolle, abgesehen von einigen wenigen Situationen: (i) Beim Bestimmen des Dealers zu Beginn des Spiels
(ii) Beim Bestimmen des Ergebnisses eines „Chip-Rennens“
(iii) Beim Bestimmen, wer den „Bring-In“-Einsatz in Stud-Spielen erbringen muss
In diesen Fällen lautet die Reihenfolge: Pik-Herz-Karo-Kreuz

Bring-In: 1) Eröffnung einer Runde: „Alice hat einen Bring-In von $4 gebracht und Bob hat auf $10 erhöht“
2) Pflichteinsatz in Stud-Spielen. In der ersten Runde muss der Spieler mit der schlechtesten (niedrigsten oder höchsten, je nach Spiel) Kombination aus den offenen Karten den „Bring-In“-Einsatz tätigen. Der „Bring-In“-Einsatz beträgt generell ein Viertel bis Drittel eines kleinen Einsatzes. Der Spieler, der den Bring-In einbringen muss, kann seine Karten ansehen und einen vollen Einsatz tätigen, wenn das für ihn von Vorteil ist.

Broken Fall: Ein Flop, bei dem mit der nächsten Karte kein Straight erzielt werden kann, z. B. Q,7,2.

Bubble: Der letzte Phase in einem Pokerturnier, bevor um die Geldränge gespielt wird. Wird auch zur Bezeichnung von Platzierungen nahe an den Geldrängen verwendet.

Buck: Der Dealer-Button zeigt an, wem die Aufgabe des „Dealers“ (Kartengebers) im Casino-Spiel zufällt (dieser Spieler erhält beim Ausgeben die letzte Karte). Ursprung des Sprichworts „The buck stops here“ („Hier werden die Entscheidungen getroffen“). Siehe auch: „Button“.

Bug: Ein Joker im Spiel, der nur als Ass oder zur Vervollständigung eines Straight oder eines Flush verwendet werden kann.

Bull: Andere Bezeichnung für ein Ass.

Bullet(s): Ein Ass oder ein Paar aus Assen.

Bump: Raisen (erhöhen)

Buried: Eine Karte, die ein Spieler zum Vervollständigen seiner Hand benötigt und die nicht ausgegeben wird, wird als „buried“ (begraben) bezeichnet.

Burn/Burn Card: Die erste Karte vom Kartendeck wird bei jeder Ausgabe verdeckt weggelegt. Dieser Vorgang wird als „Burn“ und die Karte als „Burn Card“ bezeichnet.

Burn and Turn: 1) Die oberste Karte weglegen (Burn) und den aktiven Spielern ihre Karten, Gemeinschaftskarten oder sonstige ausgeben.
2) Ein Begriff, den der letzter Spieler verwendet, um anzukündigen, dass er ebenfalls checkt (mitgeht).

Bust/Busted: 1) Verpassen eines Draws, Busted Flush Draw
2) Aus einem Turnier ausscheiden, alle Chips verlieren

Bust a Player: Einen Spieler aus dem Turnier werfen, indem man alle seine
Chips gewinnt.

Button: Eine Plastikscheibe, mit der in Casino mit professionellem Dealer der Spieler gekennzeichnet wird, der normalerweise die Karten ausgeben müsste, wenn die Rolle des Dealers um den Tisch wandern würde. Der als Dealer gekennzeichnete Spieler ist „on the button“ (am Button).

Buy-In: Der minimale (und manchmal höchste) Betrag, der erbracht werden muss, um an einem Spiel oder Turnier teilzunehmen.

Buy the pot (den Pot kaufen): Einen Einsatz tätigen, wenn niemand sonst etwas setzt, um die anderen Spieler zum Folden zu zwingen und so den Pot zu gewinnen.

C

Cage (Käfig): Ein Bereich des Casinos, fast immer hinter Gittern, in dem der Spieler seine Chips in Bargeld einlösen kann.

Call (Mitgehen): 1) Sich dem vorhergehenden Spielzug anschließen
2) Callen (mitgehen): Wenn der vorhergehende Spieler $20 setzt, zahlst du auch $20 in den Pot (statt zu raisen oder folden).

Calling Station: Ein passiver Spieler, der zu oft callt und selten erhöht oder auf schwache Hände setzt.

Call the clock: Eine Methode, die Spieler vom langen Überlegen abhalten soll. Wenn ein anderer Spieler „Clock“ (Uhr) verlangt, wird dem betreffenden Spieler eine Frist gegeben, in der er sich entscheiden muss. Falls er nach Ablauf dieser Frist noch keine Entscheidung getroffen hat, wird seine Hand für tot erklärt. Der Dealer oder die Turnierleitung haben gewöhnlich nicht das Recht dazu, die Uhr zu verlangen.

Cap/Capping the Betting (Einsatzbegrenzung): Bei begrenzten Pokerspielen darf für gewöhnlich eine gewisse Anzahl an Einsätzen pro Runde getätigt werden. Wenn diese Anzahl erreicht wurde, kann kein Einsatz mehr vorgenommen werden. Die Spieler können callen, dürfen aber keine weiteren Raises mehr in dieser Einsatzrunde vornehmen.

Cap Game (Limit-Spiel): Ähnlich wie oben, bezeichnet aber ein Spiel ohne Limit oder ein Spiel mit Pot-Limit mit einer festgelegten Summe, die ein Spieler pro Hand setzen kann. Sobald das Limit erreicht wird, gelten alle Spieler, die noch in der Hand verblieben, als All-In. So könnte beispielsweise für ein Spiel ohne Limit ein Einsatzlimit vom 30-Fachen des Big Blinds festgelegt werden.

„Cards Speak“: Eine Regel, die bedeutet, dass mündliche Ankündigungen nicht bindend sind,
der Wert einer Hand definiert sich ausschließlich über die Karten, wenn die Hand aufgedeckt auf dem Tisch liegt, egal was angekündigt wurde.

Case Card: Die letzte Karte eines bestimmten Ranges. „Ich kann nur gewinnen, wenn ich den Case-König erhalte“ bedeutet, dass nur noch ein König im Kartendeck liegt.

Cash In (einlösen): Ein Spiel verlassen und die Chips beim Dealer in Bargeld umtauschen.

Cash Out (auszahlen): Ein Spiel verlassen und die Chips am Käfig in Bargeld einlösen.

„Cash plays“: Ankündigung, gewöhnlich von einem Dealer, dass ein Spieler Chips kaufen will und mit seinem Bargeld auf dem Tisch spielen darf, bis er seine Chips erhalten hat.

Catch (ziehen): Glück haben und alle benötigten Karten auf einmal ziehen. Heute ziehe ich echt überhaupt nichts. oder Joe hatte schon früh seinen Flush gezogen, aber dann habe ich Glück gehabt und ihn mit der siebten Straße geschlagen.

Catch up (aufholen): Einen Zug erfolgreich abschließen und so einen Spieler schlagen, der zuvor eine bessere Hand hatte. Ich war sicher, dass ich Alice geschlagen hatte, doch dann konnte sie mit dem Pik aufholen.

Catch perfect (perfekt ziehen): Die beiden besten Karten ziehen, mit denen du eine Hand vervollständigen und den Pot gewinnen kannst. Gewöhnlich die Karten, die zu einem Straight Flush führen.

Change Gears (Gangwechsel): Den Spielzug von stark auf schwach oder umgekehrt ändern.

Chase (jagen): Wenn ein Spieler im Pot bleibt, weil seine Hand sich zu einer besseren Hand entwickeln könnte, wird dies als „Chasing the better hand“ (Jagd nach einer besseren Hand) bezeichnet.

Chat: Schriftliche Unterhaltung, die du mit den anderen Spielern auf einer Poker-Website führen kannst.

Check: 1) Checken (schieben): nichts setzen, mit der Option, später zu callen oder zu raisen. Entspricht einem Einsatz von null Dollar.
2) Andere Bezeichnung für einen Casino-Chip

Check Dark: Checken, ohne die Handkarten oder die Karten, die ausgeben werden, anzusehen.

Check-Raise (checken und erhöhen): Checken und dann erhöhen, wenn ein Spieler nach Ihnen setzt. Manche Leute sind der Meinung, dass das unfair oder unethisch sei. Dies war in den „dunklen Zeiten“ des Poker eine weitverbreitete Ansicht, inzwischen ist diese Strategie aber allgemein akzeptiert. Fast alle Casinos erlauben Check-Raises, die inzwischen eine wichtige Pokertaktik sind, insbesondere bei niedrigen Limits.

Check out: Folden (passen), auch wenn kein Einsatz vom Spieler verlangt wird. In manchen Spielen verstößt dies gegen den guten Ton. In anderen ist es erlaubt, aber verpönt.

Chicago: Ein Stud-Spiel mit geteiltem Pot, in dem der Pot zwischen dem Spieler mit der besten Hand und dem Spieler mit dem höchsten verdeckten Pik geteilt wird. Auch bekannt als „High Chicago“. Eine Variante, in der der Pot zwischen der besten Hand und dem niedrigsten verdeckten Pik geteilt wird, heißt „Low Chicago“.

Chip Dumping (absichtliches Verlieren): Ein Form von geheimer Absprache in Turnieren, besonders in den ersten Runden. Mindestens zwei Spieler entschließen sich früh, All-In zu gehen. Der Gewinner erhält eine große Anzahl an Chips, was die Chance des Spielers auf einen Gewinn erhöht. Die Gewinne werden dann zwischen den Verbündeten aufgeteilt.

Chip Leader: Der Spieler, der aktuell die meisten Chips im Turnier besitzt.

Chips: (auch bekannt als Checks, Jetons oder Coupons bekannt) sind kleine Scheiben, die in Casinos statt Bargeld verwendet werden. In Tischspielen werden meist farbige Spielmarken aus Metall oder Ton in verschiedenen Kategorien verwendet, an Spielautomaten werden dagegen hauptsächlich Metallmünzen verwendet. Manche Casinos verwenden bei Tischspielen mit hohem Einsatz auch Plaques (ab $25.000). Plaques unterscheiden sich durch ihre rechteckige Form und Größe von Chips und sind mit Seriennummern versehen.

Chip Race (Chip-Rennen): Ein Chip Race kommt bei Pokerturniere vor, insbesondere in Turnieren mit steigenden Blinds (wie Texas Hold'em), in denen Chips mit niedriger Wertigkeit, die nicht mehr benötigt werden, entfernt werden. Dadurch wird die Anzahl an Chips vor den Spielern reduziert, und die Stapel und Einsätze sind leichter zu zählen.

Ein typisches Chip Race sieht wie folgt aus:
Alle Spieler tauschen ihre Chips mit niedrigerem Wert in größere Wertigkeiten um. Wenn die Blinds beispielsweise auf ein Level gestiegen sind, in dem $5-Chips nicht mehr benötigt werden, werden je fünf $5-Chips in einen $25-Chip umgetauscht. Die Spieler behalten vorübergehend die Rest-Chips, die nicht in größere Chips umgetauscht werden können (in unserem Beispiel weniger als fünf $5-Chips).

Alle übrigen Chips werden gezählt, und entsprechende Chips in größeren Wertigkeiten werden an den Tisch gebracht. In unserem Beispiel werden beim Verblieb von 15 $5-Chips bei sechs Spielern drei $25-Chips vorbereitet. Falls die übrigen kleineren Chips nicht in einen ganzen größeren Chip umgetauscht werden können, sollte ein zusätzlicher größerer Chip hinzukommen, bis die übrigen kleinen Chips mehr als die Hälfte eines größeren Chips ausmachen.

Jeder Spieler, der Chips in kleineren Wertigkeiten übrig hat, erhält pro Chip eine Karte. Die Karten werden für gewöhnlich offen ausgeteilt. Dabei wird mit dem ersten Sitzplatz links neben dem Dealer begonnen. Im Gegensatz zur „traditionellen“ Ausgabe von Karten erhält jeder Spieler, der Karten erhalten soll, alle seine Karten vor dem nächsten Spieler: Beispielsweise erhält ein Spieler am Small Blind, der drei Karten für seine drei Chips erhalten soll, alle drei Karten, bevor der Big Blind Karten erhält.

Die größeren Chips werden den Spielern mit den höchsten Einzelkarten zugewiesen (Pokerhände werden nicht gezählt). Keinem Spieler wird mehr als ein Chip zugewiesen. Gleichwertige Karten (Karten desselben Ranges) werden nach Kartenfarbe unterteilt und gemäß der Farbreihenfolge gewertet: Pik ist am höchsten, gefolgt von Herz, Karo und Kreuz. Alle verbleibenden Chips mit niedrigerem Wert werden aus dem Spiel entfernt.

In solch einem Chip Race darf kein Spieler ausscheiden. Falls die letzten Chips mit niedrigerer Wertigkeit eines Spielers im Zuge des Chip Race entfernt werden, wird automatisch ein Chip umgetauscht, falls einer verfügbar ist. Alle übrigen Chips werden wie oben beschrieben dem Gewinner/ den Gewinnern des Chip Race zugewiesen.

Chip up: Umtausch niedrigwertiger Chips in höherwertige Chips. In Turnieren bezeichnet dieser Begriff das Entfernen kleiner Chips aus dem Spiel, indem kleine Chips auf die nächsthöhere Wertigkeit aufgerundet werden, anstatt ein Chip Race einzusetzen.

Chop: 1) Das Teilen eines Pots aufgrund von Gleichstand, eines Spiels mit geteiltem Pot oder einer Vereinbarung der Spieler.
2) Bitte eines Spielers an einen Dealer, einen erhaltenen Chip mit hoher Wertigkeit umzutauschen.
3) Eine Vereinbarung aller Spieler im Turnier, das restliche Preisgeld nach einem festgelegtem Schema aufzuteilen, anstatt das Turnier zu Ende zu spielen. Geschieht gewöhnlich zu Ende eines großen Turniers.

Cinch Hand: Ein Hand, die nicht zu schlagen ist.

Coffeehousing: Über die Stärke der eigenen Hand sprechen, um andere Spieler in die Irre zu führen. Beispielsweise könnte ein Spieler mit zwei Assen eine Aussage machen, die auf eine wesentlich schwächere Hand schließen lässt. Coffeehousing ist in Großbritannien verpönt, jedoch nicht in den USA. Auch bekannt als „Speech Play“.

Cold Call: Callen (aber nicht raisen), wenn in einem Zug mehrere Einsätze vorgenommen werden (generell in Limit-Spielen). Wenn ein Mitspieler setzt, ein anderer raist und du callst, so hast du einen Cold Call vorgenommen.

Cold Deck: So wird ein Kartenstapel bezeichnet, der mit dem tatsächlich im Spiel verwendeten Kartendeck vertauscht wird, um dem Spieler und/ oder Dealer Vorteile zu verschaffen. Obwohl ein Cold Deck meist mit Betrug assoziiert wird, kann solch ein Cold Deck in jedem Kartenspiel eingeführt werden.

Der Begriff entstand dadurch, dass das neue Kartendeck häufig kälter als das verwendete Kartendeck ist, das durch die Hände der Spieler gewärmt wird, sodass oft ein Unterschied festgestellt werden kann.

Im weiteren Sinne kann sich der Begriff auf das Deck selbst oder die Nutzung des Decks beziehen: „Ich probierte es mit einem Cold Deck, aber er bemerkte es sofort.“ Zudem kann es sich darauf beziehen, dass man durch ein Cold Deck betrogen wurde: „Ich glaube, ich bin einem Cold Deck zum Opfer gefallen, als ich den $800-Pot verlor.“

Der Begriff kann sich auch auf eine Hand beziehen, die so außergewöhnlich gut ist, als ob ein Cold Deck eingesetzt worden wäre. In den meisten Formen von Poker kommt ein Vierling (vier Karten mit identischem Wert, z. B. vier Könige) eher selten vor, und ein Straight Flush (fünf Karten derselben Kartenfarbe, z. B. die Kombination aus Pik 6, 7, 8, 9 und 10) kommt äußerst selten vor. Falls einem Spieler ein Vierling und einem anderen ein Straight Flush ausgegeben würde, würden beide Spieler aus guten Grund hohe Einsätze und Raises machen. Wenn der Spieler mit dem Straight Flush dann den Pot gewinnt, würde der Spieler mit dem Vierling sich eventuell darüber beklagen, dass er ein Cold Deck erwischt habe, ohne jemanden des Betrugs bezichtigen zu wollen. Die Hand selbst wird als Cooler bezeichnet.

Collustion (Geheimabsprachen): Eine Form von Betrug durch Zusammenarbeit von mindestens zwei Spielern.

Colour Change, Color Up (Farbtausch): Umtausch von Chips mit niedriger Wertigkeit in höherwertige Chips.

Community Cards (Gemeinschaftskarten): Karten, die allen Spielern zur Verfügung stehen, auch als „Common Cards“ oder „Tischkarten“ bezeichnet.

Completion (Vervollständigung): Erhöhen eines niedrigen Einsatzes auf die normale Einsatzsumme. Ein Beispiel wäre, wenn ein Spieler bei einem $2/$4-Stud-Spiel mit einem Bring-In von $1 nach dem Bring-In auf $2 erhöht und somit den Einsatz, der unter dem Mindesteinsatz liegt, auf den normalen Mindesteinsatz bringt.

Concealed Pair (Verdecktes Paar): Ein Paar, das verdeckt auf dem Tisch liegt (engl. concealed = verdeckt).

Connectors (Aufeinanderfolgende Karten): Zwei oder mehr Karten mit aufeinanderfolgendem Rang.

Continuation Bet (Einsatzerhöhung nach dem Flop): Ein Einsatz, der vom Spieler nach dem Flop gebracht wird, wenn er vor dem Flop erhöht hat.

Countdown: Der Dealer zählt nach einer Spielrunde die Karten im Deck, um sicherzugehen, dass das Deck vollständig ist.

Counterfeit, Counterfeited, Counterfeiting: Wenn eine der Gemeinschaftskarten eine der Karten Ihrer Hand abschwächt. Durch einen Counterfeit wird Ihre Hand zwar nicht ungültig, aber sie ist generell weniger wert. Meist passiert das bei niedrigen Händen in High-Low-Split-Spielen. Auch bekannt als „widowed“.

Court Card (Bildkarte): Beliebige Karte, auf der eine Person abgebildet ist. Ein Bube, eine Dame oder ein König.

Country Straight: Ein Straight Draw mit offenem Ende.

Courtesy Bet: Ein Einsatz in einer Situation, in der ziemlich sicher ist, dass der Gegenspieler callt, für gewöhnlich ein Bluff (allerdings sehr selten)

Crapshoot: 1) Die Phase eines Turniers, in der die Blinds im Vergleich zum durchschnittlichen Chip-Stapel hoch sind und in der du viel Glück haben musst, um zu gewinnen.
2) Ein Turnier, in dem die Blinds im Vergleich zum durchschnittlichen Chip-Stapel schnell steigen, sodass die Spieler mehr und größere Pots als sonst spielen müssen (und daher mehr Glück brauchen), um nicht aufgrund der zu setzenden Blinds auszuscheiden.

Cripple: Wie im Ausdruck „Cripple the deck“ (das Deck verkrüppeln). Das bedeutet, dass du die meisten oder alle der Karten hast, die dir beim aktuellen Spiel ein optimales Blatt bescheren. Wenn du zwei Könige auf der Hand hälst und im dem Flop die beiden anderen Könige auftauchen, hast du das Deck „verkrüppelt“.

Crying Call: Ein Call, den du vermutlich verlieren wirst, den du aber aufgrund der Gewinnchancen vornehmen musst.

Cut, Cutting: Teilen des Kartendecks in zwei Hälften und anschließendes Tauschen, sodass die untere Hälfte zur oberen Hälfte wird.

Cut Card: Eine spezielle Karte aus Plastik, die unter die letzte Spielkarte gelegt wird. Dadurch wird vermieden, dass beim Kartengeben ein Spieler die letzte Karte sehen kann und sich dadurch einen Vorteil verschafft.

Cutoff: Der Spieler, der rechts neben dem Dealer-Button sitzt. In privaten Spielen, bei denen der Spieler am Button die Karten selbst mischt und ausgibt, hebt der Spieler auf dem Cutoff-Platz vom Stapel ab („cuts the deck“, daher der Name).

D

Dark: Beschreibt eine Handlung, die unternommen wird, bevor der Spieler die ihm normalerweise zustehenden Informationen erhalten hat. Ich ziehe drei und checke dark.

Dead Blind: Ein Blind, der nicht „live“ ist und bei dem der setzende Spieler keine Möglichkeit hat, zu raisen, wenn ein anderer Spieler nur callt. Bezieht sich normalerweise auf einen Small Blind, der von einem einsteigenden oder zurückkehrenden Spieler in einem Spiel gesetzt wird (in einer anderen Position als dem Big Blind; normalerweise bei Cash-Spielen üblich). Gegenteil ist ein Live-Blind, der dem Big Blind entspricht.

Dead-Button-Regel: Der Big Blind wird vom jeweiligen Spieler gesetzt, Small Blind und Button werden entsprechend gelegt. Der Small Blind oder der Button liegt womöglich auf einem leeren Platz. Spieler zahlen immer einen Big Blind, auf den ein Small Blind folgt. Es gibt nur einen einzigen Big Blind pro Hand. Wenn der Small Blind einem leeren Platz zugewiesen ist, gibt es keinen Small Blind für diese Hand. Liegt der Button auf einem leeren Platz, obliegt dem Cutoff-Spieler die letzte Aktion bei aufeinanderfolgenden Händen.

Dead Hand (tote Hand): Eine Hand, die den Pot nicht mehr gewinnen kann. Dies ist normalerweise bei einem Foul der Fall.

Dead Card (tote Karte): Eine Karte, die gemäß den Spielregeln nicht länger spielbar ist.

Dead Man's Hand: Eine Hand aus zwei schwarzen Achten und zwei schwarzen Assen. Wild Bill Hickok hatte diese Hand, als er 1876 erschossen wurde.

Deadwood: Eine Sammlung von verworfenen Karten und gefoldeten Händen; liegt in der Nähe der Tischmitte.

Deal: 1) Das Austeilen von Karten an Spieler gemäß den Regeln des momentan durchgeführten Spiels. Ein einziges Pokerspiel ab dem Zeitpunkt des Kartenmischens bis zum Gewinn des Pots. Auch „Hand“ genannt (obwohl beide Begriffe doppeldeutig sind).
2) Eine Vereinbarung, Turnierpreisgeld anders als in der angekündigten Auszahlung aufzuteilen.

Deal Twice: Wenn zwei Spieler in einem Cash-Spiel an einem großen Pot beteiligt sind und einer von ihnen All-in geht, können sie vereinbaren, die übrig gebliebenen Karten zweimal auszuspielen. Wenn ein Spieler beide Spiele gewinnt, erhält er den ganzen Pot, wenn jedoch beide Spieler jeweils einmal gewinnen, teilen sie ihn. Daher „play twice“: zweimal spielen.

Dealer: 1) Die Person, die die Karten austeilt.
2) Die Person, die diese Aufgabe übernimmt, um die Einsatzreihenfolge in einem Spiel zu gewährleisten, obwohl ein anderer Spieler die Karten ausgibt. Siehe auch „Button“.

Dealer-Vorteil: Ein Faktor in einem Spiel, in dem die Regeln und Vorgaben dem Dealer einen offensichtlichen Vorteil einräumen. Beispiel: Ein Spiel mit einer Eröffnungshand ermöglicht dem Dealer die letzte Aussage. Wenn alle anderen Spieler aussteigen, gewinnt der Dealer die Hand automatisch.

Dealer's Choice: Eine Pokervariante, bei der der Deal bei jedem Spiel weitergereicht wird und jeder Dealer bei jeder Hand oder bei jeder Runde ein neues Pokerspiel wählen oder erfinden kann.

Deceptive play (Irreführendes Spiel): Darf nicht mit Betrug verwechselt werden. Hier setzt ein Spieler auf eine Art, die nicht dem Inhalt seiner Hand entspricht. Entweder blufft er, indem er eine bessere Hand vorgibt, oder er täuscht vor, dass seine Hand schlechter als in Wirklichkeit ist.

Declare (erklären): Verbal eine Handlung oder Absicht angeben.

Deepstack: Ein Turnier, bei dem die Spieler mit einer relativ hohen Chip-Anzahl im Vergleich zum Blind oder Ante beginnen.

Defensive Bet (defensives Setzen): Einsatz, der manchmal erfolgt, um den eigenen, potenziellen Verlust in einem Pot zu reduzieren. Über defensives Setzen können auch Informationen über die Hand des Gegners gesammelt werden.

Deuce: 1) Ein Zweierpärchen. Auch „Duck“, „Quack“ oder „Swan“ genannt.
2) Alles, was mit der Zahl zwei in Verbindung steht, z. B. ein Spiel mit $2-Limit, ein $2-Chip usw.

Deuce to Seven: Eine Methode, niedrige Hände zu ermitteln.

Dirty Stack: Ein Chip-Stapel, der nur aus einem Geldwert zu bestehen scheint, tatsächlich aber mindestens einen Chip eines anderen Wertes enthält. Normalerweise das Ergebnis von Unaufmerksamkeit beim Zusammenstellen eines Pots, kann jedoch auch absichtlich geschehen, um die Stapelstärke eines Spielers zu verringern.

Discard (entfernen): Eine bereits gegebene Karte aus dem Spiel nehmen. Alle weggenommenen Karten eines Deals heißen „Muck“ oder „Deadwood“.

Dog: Kurz für „Underdog“.

Dog it: Nach einem Bluff die beste Hand vorzeigen.

Dollar: Der Name, den High-Roller einem $100-Chip gaben.

Dominate, Domination (dominieren, Dominanz): Eine Situation beim Texas Hold'em, in der eine Hand einer anderen sehr ähnlich ist, aber die schwächere Hand drei oder weniger Karten umfasst, die beim Flop ausschlaggebend sind. Wird meistens verwendet, wenn beide Hände eine gemeinsame Karte umfassen: Ass-König dominiert Ass-Drei. Auch der Fall, wenn ein Spieler ein höheres Handpaar als ein anderer hat: ein Paar Asse dominiert ein Paar Dreier. Eine Hand wie 7-8 ist allgemein eine schwache Hand, wird aber von A-K nicht dominiert, da es sich hierbei um verschiedene Hände handelt.

Door Card, In the Door: 1) Bei Stud-Spielen: die dritte ausgegebene Karte und erste offene Karte.
2) Bei Lowball: Die Hand wird so gehalten, dass Gegner eine Karte „in the door“ (in der Tür) sehen können.
3) Bei Hold'em-Spielen: Die erste gezeigte Karte, die im Flop aufgedeckt wird.

Double-Board, Double-Flop: Alle Gemeinschaftskarten-Spielvarianten (normalerweise Texas Hold 'em oder Omaha), bei denen zwei separate Gemeinschaftskartenspiele gleichzeitig ausgegeben werden. Der Pot wird hier zwischen den Gewinnerhänden eines jeden Spiels geteilt.

Double-Draw: Jegliche Art von Draw-Pokerspielen, in denen die Draw-Phase und die anschließende Setzrunde zweimal wiederholt werden.

Double Pop: Wenn du sofort einen Raise erhöhst.

Double Suited: Eine Omaha Hold'em-Starthand mit zwei Paaren derselben Farbe. In Beschreibungen oft mit „ds“ abgekürzt. AAJT (ds) wird generell als hervorragende Pot-Limit-Starthand beim Omaha Hold'em angesehen.

Double Through, Double Up: In einem Spiel mit einem hohen Einsatz: Du setzt alle Chips auf eine Hand gegen einen einzigen Gegner (dessen Stapel mindestens ebenso hoch wie der Ihre ist) und gewinnst. So verdoppelst du deinen Stapel.

Downcard: Eine Karte, die verdeckt ausgegeben wird.

Down and Dirty: Die letzte an jeden Spieler verdeckt ausgeteilte Karte. Beim Stud ist dies die siebte Karte, die verdeckt an jeden Spieler ausgegeben wird.

Drag Light: Chips aus dem Pot entfernen, um so anzuzeigen, dass du nicht genügend Geld für einen Einsatz hast. Wenn du gewinnst, wird der Betrag nicht berücksichtigt. Wenn du verlierst, musst du den Betrag aus deiner Tasche zahlen. In Casinos und bei den meisten Spielen zuhause ist dies nicht gestattet.

Draw: 1) Ein Kartenspiel
2) Ein Teil des oben genannten Spiels, bei dem Spieler Karten ablegen und neue Karten erhalten: „Karten ziehen“.
3) Bei Hold'em-Spielen ist ein Draw eine „unfertige“ Hand, die noch zu einem Flush oder einer Straight vervollständigt werden muss.

Drawing Dead: Ein Draw, der selbst bei Erfolg verliert (eine Situation, die normalerweise erst nachträglich oder in einem Turnier aufgedeckt wird, wenn zwei oder mehr Spieler „All-In“ gehen und ihre Karten zeigen). „Ich hab mir den Buben für einen Straight geschnappt, aber Rob hatte ein Full House, und ich war Drawing Dead.“

Drawing Live: Gegenteil von „Drawing Dead“. Das Vervollständigen einer Hand, die bei Erfolg gewinnt.

Drawing Thin: Kein vollständiges „Drawing Dead“, sondern ein Vervollständigen mit einem schwachen Ergebnis. Dies ist der Fall, wenn ein Spieler z. B. nur gewinnt, wenn er eine oder zwei bestimmte Karten erhält.

Driver's Seat: Der Vorteil eines bestimmten Spielers, da er zu diesem Zeitpunkt die beste Hand zu haben scheint.

Drop: 1) Folden (passen).
2) Geld, das vom Casino für die Bereitstellung seiner Leistungen erhoben wird. Oftmals wird es über einen Einwurf im Tisch bezahlt, der in eine gesicherte Box mündet.
3) Die Karten auf den Tisch werfen, um so anzuzeigen, dass man aus dem Spiel aussteigt.

Dry Ace: Dies bezeichnet beim Omaha Hold'em oder Texas Hold'em ein Ass in einer Hand ohne eine weitere Karte der selben Farbe.

Dry Pot: Ein Side-Pot ohne Geld, der entsteht, wenn ein Spieler All-in geht und von mehreren Gegner gecallt wird, ohne dass diese erhöhen.

Duplicate: Karten die erneut auftauchen, besonders, wenn die Karten bereits in der Hand eines Spielers vorhanden sind.

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